Allgemeine Regelungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden: AGB) gelten für alle geschlossenen Coaching-Verträge/ zwischen:
Schlank & Froehlich LLC
30 N Gould St, Ste N, Sheridan, WY 82801, USA
Luca Raik Fröhlich
E-Mail: kontakt@lucafroehlich.de · Telefon: +49 176 43199488
(nachfolgend „Auftragnehmer") und den Auftraggebern des Auftragnehmers (nachfolgend „Auftraggeber").
Die Verträge richten sich ausschließlich an Auftraggeber, die als Verbraucher im Sinne des § 13 BGB handeln. Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer diesen zuvor ausdrücklich und in Textform zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsgegenstand
Der Auftragnehmer erbringt individuelle Beratungsdienstleistungen im Bereich Ernährung, nachhaltige Gewichts- und Körperfettreduktion sowie Verbesserung der körperlichen Fitness, ausgerichtet auf die individuellen Bedürfnisse und die konkrete Lebens- und Alltagssituation des Auftraggebers.
Die Beratung erfolgt schriftlich und zeitversetzt im individuellen 1:1-Austausch (per Textnachricht, z. B. WhatsApp). Welche Themen wann und in welcher Tiefe besprochen werden, richtet sich nach dem persönlichen Anliegen und den Fragen des Auftraggebers.
Geschuldet wird eine Dienstleistung (Dienstvertrag), jedoch kein Werk und kein bestimmter Erfolg oder bestimmtes Ergebnis (insbesondere kein Gewichts- oder Trainingsergebnis). Dem Auftraggeber ist bekannt, dass es sich um einen selbstverantwortlichen Prozess handelt, dessen Ergebnis maßgeblich von seiner eigenen Veränderungsbereitschaft und Mitwirkung abhängt und der daher nicht garantiert werden kann.
Der Auftragnehmer wählt die für das Anliegen des Auftraggebers geeigneten Methoden und Empfehlungen nach billigem Ermessen aus und legt sie gegenüber dem Auftraggeber transparent offen. Wesentliche Feststellungen und Anpassungen werden dokumentiert.
§ 3 Gesundheitlicher Hinweis / kein Heilversprechen
Die Beratung richtet sich an grundsätzlich gesunde Personen und dient der Unterstützung bei Ernährung und Lebensstil. Sie ist keine ärztliche, therapeutische oder psychotherapeutische Behandlung, stellt keine Diagnose und ersetzt keine solche. Der Auftragnehmer gibt kein Heilversprechen ab.
Empfehlungen zu Blutwertanalysen, Nahrungsergänzungsmitteln und sonstigen gesundheitsbezogenen Maßnahmen dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Der Auftraggeber stimmt vorgeschlagene Maßnahmen, insbesondere die Interpretation von Blutwerten und die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, mit einem Arzt oder einer entsprechend qualifizierten medizinischen Fachkraft ab.
Bei bestehenden Erkrankungen, Beschwerden, der Einnahme von Medikamenten sowie in Schwangerschaft und Stillzeit holt der Auftraggeber vor Umsetzung der Empfehlungen ärztlichen Rat ein. In medizinischen Notfällen wendet sich der Auftraggeber unmittelbar an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst.
§ 4 Umfang der Leistung
Der Umfang der Leistung wird individuell zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer vereinbart und ergibt sich aus dem individuell geschlossenen Beratungsvertrag (Angebot). Näheres, insbesondere Laufzeit und Leistungsinhalt, regelt das jeweilige Angebot.
§ 5 Erreichbarkeit und Reaktionszeiten
Die textbasierte Betreuung erfolgt im Regelfall Montag bis Sonntag zwischen 10:00 und 20:00 Uhr. Anfragen des Auftraggebers werden innerhalb dieser Zeiten in angemessener Frist, in der Regel innerhalb eines Werktages, beantwortet. Eine ständige Erreichbarkeit oder eine Reaktion in Echtzeit wird nicht geschuldet. Kurzzeitige Unterbrechungen (z. B. Urlaub, Krankheit) werden dem Auftraggeber rechtzeitig mitgeteilt.
§ 6 Vergütung und Zahlungsmodalitäten
Es gelten die im individuellen Angebot vereinbarten Konditionen. Die Vergütung ist – je nach individueller Vereinbarung – entweder bei Vertragsschluss in voller Höhe oder in vereinbarten Raten zu zahlen.
Die kommunizierten Preise sind Endpreise. Bei unmittelbarer Abrechnung durch den Auftragnehmer wird eine Umsatzsteuer nicht gesondert ausgewiesen. Erfolgt der Verkauf über einen Reseller/Zahlungsdienstleister, gelten für Rechnung und Umsatzsteuerausweis dessen Angaben.
Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Zahlungsdienstleister, insbesondere Stripe und/oder CopeCart. Der Auftragnehmer ist berechtigt, ein hiermit betrautes Drittunternehmen mit der Abwicklung der Zahlung zu beauftragen. Der Auftraggeber erhält auf Anfrage eine Rechnung über die gebuchten Leistungen. Nimmt der Auftraggeber die vereinbarte und angebotene Leistung nicht wahr, berührt dies den Zahlungsanspruch des Auftragnehmers nicht.
§ 7 Zahlungsverzug
Gerät der Auftraggeber mit einer Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Regelungen; der Auftragnehmer ist insbesondere berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 Abs. 1 BGB) zu verlangen. Bei vereinbarter Ratenzahlung wird der noch offene Gesamtbetrag nur dann sofort fällig, wenn der Auftraggeber mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten ganz oder teilweise in Verzug ist und der Auftragnehmer ihm zuvor erfolglos eine angemessene Nachfrist zur Zahlung gesetzt hat. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
§ 8 Mitwirkungsleistungen des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich, die für die vertragsgemäße Leistungserbringung erforderlichen und allgemein üblichen Mitwirkungsleistungen zu erbringen, insbesondere:
alle für die Beratung erforderlichen Informationen und Angaben wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen;
auf Rückfragen des Auftragnehmers innerhalb angemessener Zeit zu reagieren;
die für die textbasierte Kommunikation erforderlichen technischen Mittel bereitzuhalten.
Der Auftraggeber ist während der gesamten Betreuung für seine körperliche und geistige Gesundheit in vollem Umfang selbst verantwortlich. Vom Auftragnehmer vorgeschlagene Maßnahmen setzt der Auftraggeber in eigener Verantwortung um. Die Mitwirkungsleistungen stellen echte vertragliche Verpflichtungen dar.
§ 9 Annahmeverzug
Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten trotz Aufforderung nicht nach und gerät dadurch in Annahmeverzug, kann der Auftragnehmer die vereinbarte Vergütung verlangen, ohne zur Nachleistung verpflichtet zu sein. Der Auftragnehmer muss sich anrechnen lassen, was er infolge des Annahmeverzugs an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Leistung erwirbt oder böswillig zu erwerben unterlässt (§ 615 BGB).
§ 10 Vorübergehende Verhinderung des Auftragnehmers
Der Auftragnehmer verliert den Anspruch auf Vergütung nicht allein dadurch, dass er für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit aus einem in seiner Person liegenden Grund ohne sein Verschulden oder durch technische Probleme an der Leistung verhindert ist. In diesem Fall wird die Leistung zeitnah nachgeholt bzw. fortgeführt.
§ 11 Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln alle vertraulichen Informationen, die zum Zweck der Beratung ausgetauscht werden, vertraulich und nutzen sie ausschließlich im Zusammenhang mit diesem Vertrag. Eine Weitergabe an Dritte bedarf der vorherigen Zustimmung der anderen Partei in Textform. Ausgenommen sind Informationen, die bereits allgemein bekannt waren oder ohne Vertraulichkeitsverstoß bekannt wurden. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten und übliche Backup-Prozesse bleiben unberührt.
§ 12 Laufzeit, Kündigung und Widerruf
Der Vertrag hat die im Angebot vereinbarte feste Laufzeit. Eine ordentliche Kündigung während dieser festen Laufzeit ist ausgeschlossen.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
Im Fall einer außerordentlichen Kündigung bleibt der Vergütungsanspruch des Auftragnehmers für die bis dahin erbrachten Leistungen unberührt. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Auftragnehmer kein oder ein wesentlich geringerer Aufwand entstanden ist.
Nach Ablauf der festen Laufzeit läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter, sofern er nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende der festen Laufzeit gekündigt wird. Nach Übergang in die unbestimmte Laufzeit kann der Vertrag jederzeit mit einer Frist von einem Monat in Textform (z. B. per E-Mail) gekündigt werden.
Verbrauchern steht ein gesetzliches 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesondert erteilten Widerrufsbelehrung, die dem Angebot als Anlage beigefügt ist.
§ 13 Verhalten und Rücksichtnahme
Der Auftraggeber verpflichtet sich, bei Bewertungen und Äußerungen in sozialen Medien keine unwahren Tatsachenbehauptungen über den Auftragnehmer oder dessen Leistungen zu veröffentlichen oder zu verbreiten. Zulässige Meinungsäußerungen und sachliche Kritik bleiben hiervon unberührt.
§ 14 Veröffentlichung von Bewertungen und Bildern
Eine Veröffentlichung von Bewertungen, Erfahrungsberichten oder (Vorher-/Nachher-)Bildern des Auftraggebers durch den Auftragnehmer erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten, freiwilligen und jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerruflichen Einwilligung des Auftraggebers. Ohne eine solche Einwilligung findet keine Veröffentlichung statt. Die Erteilung oder Verweigerung der Einwilligung hat keinen Einfluss auf das Zustandekommen oder die Durchführung des Beratungsvertrags.
§ 15 Urheberrecht an überlassenen Inhalten
Sämtliche Inhalte, die dem Auftraggeber im Rahmen der Beratung zur Verfügung gestellt werden (z. B. individuelle Pläne, Vorlagen, Unterlagen), sind urheberrechtlich geschützt und ausschließlich zur persönlichen, nicht kommerziellen Nutzung durch den Auftraggeber bestimmt. Vervielfältigung, Weitergabe oder öffentliche Verbreitung ohne Zustimmung des Auftragnehmers sind nicht gestattet. Etwaige Zugangsdaten zu optional bereitgestellten Hilfsmitteln (z. B. einer App) sind persönlich und nicht an Dritte weiterzugeben.
§ 16 Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Auftragnehmers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf; in diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Der Auftragnehmer schuldet eine Beratungsdienstleistung, keinen bestimmten Erfolg; für das Ausbleiben eines vom Auftraggeber angestrebten Ergebnisses (z. B. eines Gewichtsziels) wird nicht gehaftet.
§ 17 Verbraucherstreitbeilegung
Der Auftragnehmer ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 18 Schlussbestimmungen
Beide Parteien behandeln personenbezogene Daten, insbesondere Gesundheitsdaten, während und nach der Vertragserfüllung streng vertraulich und beachten die datenschutzrechtlichen Vorgaben; Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung.
Der Auftraggeber kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nur zu, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
Die etwaige Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen berührt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Auftraggebers bleiben unberührt.
AGB – Stand: 29.08.2026
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